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Magisches Gemüse

Wussten Sie, dass die Zucchini zur Familie der Kürbisse gehört? Und dass Kürbisse wohl bereits seit 10.000 Jahren vom Menschen angebaut und domestiziert werden? Das Gemüse begleitet uns also schon ziemlich lange. Und welche Zeit wäre besser geeignet als der Herbst, um sich einmal näher mit den Kürbisgewächsen und ihren nun reifen Früchten auseinanderzusetzen.

Der Kürbis stammt aus Amerika, wird heute aber auf allen Kontinenten angebaut. Besonders reiche Kürbisernten gibt es in Gebieten mit hoher Sonneneinstrahlung und viel Regen. Da Kürbisse außerdem frostempfindlich sind, hauchen die meist einjährigen Pflanzen vor dem Winter ihr Leben aus. Vorher machen sie uns mit ihren farbenprächtigen Panzerbeeren – so die offizielle Klassifikation der Kürbisfrucht – aber noch jede Menge Freude.

In zahlreichen Gegenden in Europa und den USA finden Jahr für Jahr regionale und überregionale Wettbewerbe statt, bei denen der gigantischste Riesen-Kürbis gekürt wird. Aktueller Rekordhalter ist seit 2014 der Schweizer Beni Meier mit einem 1.054 Kilogramm schweren Stück. Der Umfang seines Gemüses lag bei 5,72 Metern. Der Preis je Kern bei über 100 Euro. Schließlich ist das erfolgreiche Saatgut unter Kürbis-Züchtern heiß begehrt.

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Die meisten Kürbisse füllen aber nicht die Geldbörse, sondern den Magen. Und das aus gutem Grund. Nur 25 Kalorien pro 100 Gramm und viel Beta-Carotin, Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen sowie sättigende Ballaststoffe machen das Herbstgemüse zu einem echten Power-Food. Verarbeiten lässt es sich natürlich hervorragend zu einem leckeren Süppchen. Aber auch als Püree, Chutney oder Öl leistet der Kürbis in der Küche gute Dienste. Davon können Sie sich derzeit auch in unserem Restaurant DUKE überzeugen.

Doch nicht nur Größe und Geschmack machen den Kürbis zu etwas Besonderem. Der Trend, das Gemüse auszuhöhlen, ein Gesicht hinein zu schnitzen und den Kürbis als schaurige Laterne ins Fenster zu stellen, findet auch hierzulande immer mehr Anhänger. Ursprünglich stammt dieser Brauch aus Irland. Der dort heimischen Sage zufolge schenkte der Teufel dem Bösewicht Jack Oldfield eine Rübe und eine glühende Kohle, damit dieser durch die Nacht wandern konnte. In den USA wurde aus der Rübe ein Kürbis, der bis heute als Jack O’Lantern bekannt ist und rund um Halloween für gruselige Stimmung sorgt.

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